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Sammelsurium mit Schwerpunkten Linux & IT-Sicherheit

OpenWrt: mDNS über VLANs hinweg ermöglichen

Mein Heimnetzwerk habe ich aus Sicherheitsgründen in mehrere VLANs aufgeteilt. Bspw. sind meine vertrauenswürdigen Endgeräte, wie z.B. mein Notebook und Smartphone, im "trust"-VLAN und meine "smarten" Geräte, wie z.B. mein TV und Drucker, im "iot"-VLAN. Standardmäßig können Geräte im "iot"-VLAN keine direkte Verbindung zu Clients in meinen anderen VLANs aufbauen. Nun möchte ich aber trotzdem, dass meine Endgeräte z.B. meinen Drucker ohne manuelle Konfiguration finden und nutzen können. Hierfür unterstützt mein Drucker und viele andere IoT-Geräte mDNS (Zeroconf) (siehe auch AirPrint, Mopria, Bonjour etc.). Das Problem hierbei ist, dass mDNS nicht über die Grenzen eines VLANs hinweg funktioniert. Hierfür bedarf es eines sogenannten Reflectors oder Proxy. Für OpenWrt nutze ich hierzu Avahi. Hiermit können die Multicast-Anfragen von einem VLAN in andere VLANs durchgereicht werden. Wie ich das bei mir inkl. benötigten Firewallregeln umgesetzt habe, zeigt der folgende Beitrag.

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OpenWrt: QR-Code für WLAN-Zugang erstellen

Aus Sicherheitsgründen sollte für das eigene WLAN ein sicherer Netzwerkschlüssel (Passwort) gewählt werden. Bei mir besteht dieser bspw. aus einer zufallsgenerierten Zeichenkette von 50 Zeichen. Für Familie, Freunde und Gäste ist es zumeist recht mühselig und nervig so einen langen WLAN-Netzwerkschlüssel fehlerfrei einzugeben. Aus diesem Grund habe ich für mein WLAN bzw. Gäste-WLAN einen QR-Code generiert. Diesen kann man mit seinem Endgerät dann einfach einscannen und sich mit dem WLAN verbinden, ohne dabei die SSID und den Netzwerkschlüssel kennen bzw. eintippen zu müssen. Das Ganze lässt sich mit OpenWrt recht einfach realisieren.

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Arch Linux und Gnome (Wayland): umask systemweit setzen

Standardmäßig möchte ich bei mir, dass Verzeichnisse und Dateien nur mit Rechten für meinen Benutzer angelegt werden. Unter X11 reichte dafür bei mir immer eine entprechende umask-Konfiguration in der ~/.bash_profile. Unter Wayland hat das bei mir jedoch nicht mehr funktioniert. Nach etwas Recherche habe ich es nun so hinbekommen, dass die umask-Konfiguration sowohl auf Konsolen-/Terminalebene als auch GUI-Ebene greift.

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Tails: Live-USB-Stick mit eigenen Secure-Boot-Keys booten

Ab und an nutze ich Tails und boote es von einem USB-Stick. Mein Rechner läuft jedoch mit aktiviertem UEFI Secure Boot in Verbindung mit eigenen Schlüsseln bzw. Keys. Aus diesem Grund führt mein System die von Tails bereitgestellte EFI-Bootdatei nicht aus, da diese nicht mit meinem DB-Key signiert ist. Anstatt nun aber die Sicherheitskette aufzubrechen und einfach temporär Secure Boot zu deaktivieren, signiere ich einfach die entsprechende EFI-Bootdatei. Das ganze lässt sich relativ leicht bewerkstelligen.

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systemd-sbsign: Alternative zu sbsign (sbsigntools)

Bisher habe ich zum Signieren von EFI-Dateien bzw. Unified Kernel Images (UKIs) immer sbsign (im Paket sbsigntools enthalten) eingesetzt. Mittlerweile bietet systemd seit Version 257 mit systemd-sbsign aber auch eine gleichwertige Alternative. Da ich selbst sowieso systemd-ukify zum Erstellen von Unified Kernel Images verwende, nutze ich nun systemd-sbsign zum Signieren der UKIs mit meinem eigenen UEFI-Secure-Boot-Schlüssel.

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